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Vor Ort für Sie da: ein Konzept mit Zukunft

Manchmal merkt man erst, was man hatte, wenn es plötzlich weg ist. So geht es auch mit dem Einzelhandel vor Ort in Corona-Zeiten: Der seit rund 5 Monaten beinahe ununterbrochene Dauer-Lockdown hat das persönliche Einkaufen in einem Ladengeschäft zu etwas Rarem gemacht, ja teilweise nur noch zur Erinnerung.

Alles jenseits der täglich benötigten Lebensmittel und Hygienewaren nur noch online einzukaufen zu können und vor Ort höchstens vorbestellte Ware abzuholen, zeigt vielen Menschen deutlich auf, was im Ladengeschäft selbstverständlich ist und derzeit umso schmerzhafter fehlt:

1.) Beratung von Profis: Für jeden Händler ist es – zusätzlich zu seinem Ehrverständnis, Kunden etwas Gutes zu bieten – das schlechteste Ergebnis, wenn der Kunde mit dem Produkt unzufrieden ist und es zurückgibt oder umtauscht. Deshalb versuchen auch online-Händler mit Beschreibungen und Bewertungen Kunden bei der Entscheidung zu helfen. Doch nur vor Ort haben Sie es mit echten Menschen zu tun, die individuell auf Sie eingehen können und für Ihren ganz spezifischen Bedarf das heraussuchen, was am Besten zu Ihren Ansprüchen passt. Und zwar sofort und nicht erst auf eine E-Mail- oder Forumsfrage hin. Zudem wollen teure Anschaffungen wohl überlegt sein – da frisst die stundenlange Recherche im Netz oft jeden Zeitvorteil wieder auf.

  1. Ansehen und Ausprobieren: Geräte live und in Farbe in der richtigen Größe anzusehen, ihr Material zu begutachten und sie auszuprobieren ist eben doch etwas ganz Anderes, als sich lediglich durch eine Bildergalerie oder Produktvideos zu klicken. Wie das Produkt auf Sie wirkt, ob es in Ihr Zuhause passt und ob Sie „damit warm werden“ entscheidet sich am Ende immer erst an diesem persönlichen Eindruck. Nicht zuletzt, da das „auf Verdacht Bestellen“ und Zurücksenden von online-erworbener Ware inzwischen ein echtes Umweltproblem geworden ist und auch die Kunden viel Zeit kostet.
  2. Montageservice: Manches geht auch online, doch nur bei Ihnen im Haus kommt die Waschmaschine an den Anschluss und kann das Mesh-Netzwerk in Betrieb genommen werden. Man kann sich aufwändig durch die langen Listen von Handwerksbetrieben telefonieren, den richtigen eventuell finden und auf einen teuren Termin warten. Oder man baut auf den technischen Service, den ein guter Fachhändler vor Ort anbietet – sofort und günstiger.
  3. Reparaturservice und Verwertung: Alle klagen über die Wegwerfgesellschaft. Doch nur vor Ort kann man sinnvoll etwas dagegen tun – ein seriöser Einzelhändler im Ladengeschäft sieht, in welchem Zustand Ihr Gerät ist und kennt sich auch technisch mit den Apparaten aus, die er verkauft. So können Sie reparieren lassen, was sich noch reparieren lässt und halten Ihre Ausrüstung länger am Leben. Und wenn Sie sich doch neu ausstatten möchten, nimmt Ihr ServicePartner auch Ihre Altgeräte in Zahlung und bereitet sie wieder für ein zweites Leben auf. Was gar nicht mehr zu retten ist – und natürlich auch sämtliche Verpackungen – nehmen Geschäfte vor Ort im Gegensatz zum Online-Handel kostenlos zurück, verwerten alles, was noch Nutzen bringen kann und entsorgt den Rest fachgerecht.

Bei aller Begeisterung für den Digitalisierungsschub den Deutschland unter Corona-Bedingungen in vielen Bereichen entfaltet, zeigt gerade der stationäre Einzelhandel, was sich eben alles nicht digitalisieren lässt. Wir setzen daher auch in diesen schwierigen Zeiten weiterhin auf unsere Geschäfte vor Ort und hoffen, Sie bald wieder in vollem Umfang ganz persönlich begrüßen zu dürfen.

Hilfe mit der Technik? Dafür haben Sie Ihren ServicePartner

Intelligente Heizungen, die die Temperatur erhöhen, wenn der Besitzer auf dem Heimweg ist, Gärten, die sich abhängig von der Wettervorhersage selbst bewässern, virtuelle Assistenten, mit denen man locker plauschen kann. Mitunter scheinen wir in einem Science Fiction Film zu leben.

 

So wunderbar (und manchmal auch wundersam) die Möglichkeiten sind, die uns die Elektronik heute bietet – so kompliziert ist es oft, noch durchzusteigen: Was ist ein Gadget, was brauche ich wirklich? Welches der vielen, oft konkurrierenden Systeme ist das Beste für mich? Wie nehme ich das zu Hause in Betrieb? Und was ist, wenn es dann nicht so funktioniert wie gewünscht?

 

Für all diese Fragen haben Sie Ihren ServicePartner vor Ort – auch in Corona-Zeiten. Im Ladengeschäft ist zwar häufig nur Click & Collect erlaubt, doch telefonisch und per Mail sind wir weiter für Sie da und auch Installations- oder Reparaturservices erhalten wir aufrecht.

 

Bauen Sie bei komplexer Technik auf gut ausgebildete, erfahrene Fachleute. Denn wir von ServicePartner

  • beraten Sie individuell und unentgeltlich, um Ihnen zu helfen, das passende Produkt bzw. System für Sie zu finden, in der passenden Variante. Dabei blicken wir auch auf mögliche Folgekosten – zum Beispiel Zubehör, das Sie benötigen, um alles so umzusetzen, wie es Ihnen vorschwebt. Damit Sie Ihre Kaufentscheidung mit gutem Gefühl treffen können.
  • installieren auf Wunsch und zu sehr fairem Kurs die Technik bei Ihnen zu Hause und sorgen dafür, dass alles perfekt funktioniert. Gerade bei komplexeren Systemen spart das sehr viel Zeit und Frustration.
  • warten und reparieren Ihre Technik, damit Sie lange Freude daran haben. Vom Software-Update bis zur Hardware-Reparatur stellen wir sicher, dass Sie aus jeder Anschaffung maximale Lebensdauer herausholen. Dazu können Sie jederzeit Ihr Gerät ins Geschäft bringen oder wir kommen zu Ihnen nach Hause. Dabei suchen wir eine optimale Balance aus Kosteneffizienz und Qualität, die zu Ihrem Fall passt.
  • nehmen Altgeräte zurück, wenn Sie sie nicht mehr nutzen wollen – sofern sie noch verwertbar sind, sogar gegen Inzahlungnahme. So machen wir Ihnen den Umstieg auf neue Lösungen leichter und sorgen dafür, dass Ihre „Technik von gestern“ noch weiter verwertet wird statt einfach nur entsorgt.

 

Geschäfte mögen noch eine Weile weitgehend geschlossen sein – von unseren Leistungen hingegen profitieren Sie dennoch uneingeschränkt. Suchen Sie gleich Ihren Ansprechpartner für sorgenfreien Technikgenuss unter: https://servicepartner.de/haendlersuche/

Erste Hilfe für Smartphone, Laptop und Co. – Tipps für zu Hause

Schnell ist es passiert: Das Wasserglas fällt um und der Inhalt ergießt sich aufs Smartphone. Der Hund verfängt sich im Notebook-Kabel und reißt das Gerät vom Tisch. Und auch Hitze oder Kälte können so manchen elektrischen Helfer schachmatt setzen. Wir zeigen Ihnen, was Sie sofort tun können, um Ihre Geräte so gut es geht zu retten. Oft verhindern Sie damit bereits Schäden. Wo das nicht ausreicht, helfen Ihnen unsere Techniker gerne weiter, um zu reparieren, statt ein eigentlich intaktes Gerät wegwerfen zu müssen.

Wasserschäden
Der häufigste Grund für das vorzeitige Ableben von Elektrogeräten: Sie gehen unfreiwillig auf Tauchgang. Ist das der Fall, müssen Sie zu allererst sofort eine externe Stromversorgung trennen – also: Netzkabel aus der Steckdose, bevor Sie sich dem Gerät auch nur nähern. Ist dieses dann noch am Laufen, sollten Sie es unmittelbar ausschalten. Als Nächstes sollten Sie den Device, so weit es irgend geht, in seine Einzelteile zerlegen und vorsichtig die Flüssigkeit auch aus den Nischen tupfen. Dann heißt es: ab in die Trockenkammer. In Einzelkomponenten zerlegt packen Sie das Gerät zusammen mit einer Menge Silikatgel oder hilfsweise Reis aus einer bisher nicht geöffneten Packung in eine große, möglichst luftdicht abschließbare Plastiktüte oder einen Koffer und lassen es für mehrere Tage an einem warmen, trockenen Ort. Wieder zusammengesetzt können Sie versuchen, Ihren Device wieder anzuschalten. Die sicherere Option ist jedoch, ihn nach den genannten „erste Hilfe“ Schritten zum Experten zu bringen, der ihn für Sie – soweit möglich – wieder in Betrieb nimmt.

Schlag- und Stutzschäden
„Auf einen Schlag“ erledigt sich leider nur selten ein Problem – aber häufiger ein Elektrogerät. Gerade sensiblere Geräte wie Smartphones, Laptops, Smart Speakers etc. vertragen Stürze aus höheren Höhen oder Treffer von z.B. herabstürzenden Einmachgläsern, Büchern und Ähnlichem nicht sonderlich gut. Im Fall der Fälle gehen Sie erst einmal vor wie bei einem Wasserschaden: Bevor Sie das Gerät berühren, trennen Sie es unbedingt vom Stromnetz. Dann entfernen Sie, soweit möglich, den Akku. Untersuchen Sie dann das Gerät in Ruhe auf Schäden, insbesondere am Display und Gehäuse. Während sich Displays beinahe immer tauschen lassen, sind Schäden am Gehäuse – vor allem an tragenden Strukturen und im Inneren – kritischer. Geräte, die Brüche im Inneren haben oder bei denen Teile des Innenlebens (wie z.B. Chips) sichtbar geworden sind, sollten Sie direkt zum Fachmann bringen. Ist das nicht der Fall, können Sie beim Smartphone oder Smart Speaker versuchen, den Device wieder in Betrieb zu nehmen. Bei Laptops hingegen sollte der erste Gedanke der Datensicherung gelten – zumindest, wenn Sie eine HDD-Festplatte haben und nicht Solid State. Dann nämlich könnte durch den Sturz die Festplatte beschädigt sein und bei einem normalen Boot-Vorgang weiter in Mitleidenschaft gezogen werden. Sofern Sie ein CD-Laufwerk haben, können Sie mit einer Disc eines Live-Betriebssystems wie Ubuntu versuchen, direkt von CD zu booten und die Daten zuallererst auf eine externe Festplatte zu kopieren. Erst danach sollten Sie den Rechner normal starten. Haben Sie kein Laufwerk oder funktioniert das nicht, hilft nur noch der Gang zum Experten.

Hitze- und Kälteschäden
Eine Gefahr, an die viele Menschen erst denken, wenn es zu spät ist, sind hohe oder niedrige Temperaturen. Kaum ein Elektrogerät ist für den Einsatz unter Eiseskälte oder siedender Hitze gemacht. Den Laptop über Nacht bei Frost im Auto vergessen? Die Digitalkamera beim Mittelmeer-Sommerurlaub den ganzen Tag im Auto gelassen? Das kann sich rächen. Die beste Lösung: es gar nicht erst passieren lassen, sondern Ihren Geräten extreme Temperaturen ersparen. Wenn es aber doch passiert ist: Sind die Geräte noch an, schalten Sie sie erst einmal aus. Sind sie aus, schalten Sie sie nicht gleich an. So oder so: Bringen Sie Ihr Device langsam wieder in normale Temperaturbereiche. Heißt also: Die überhitzte Kamera erstmal in den Schatten auf den Balkon und erst nach einigen Stunden in die klimatisierte Wohnung bringen – auf keinen Fall zum Abkühlen in den Kühlschrank oder Ähnliches! Ebenso gilt es für den tiefgefrorenen Laptop: Er gehört zunächst in den Keller oder die Abstellkammer, nach einigen Stunden ins Wohnzimmer – aber niemals (!) auf die Heizung oder vor den Heizlüfter. Fühlen sich die Geräte nicht mehr heißer oder kälter an als die Umgebung, gönnen Sie ihnen noch ein, zwei Stunden, bevor Sie sie anschalten. Meistens funktioniert dann alles Lebenswichtige wieder (wobei z.B. in LCD Displays durchaus Schäden bleiben können). Wenn nicht, hilft Ihnen Ihr Fachmann weiter bei der Reanimation.

Jetzt per Gesetz - ein längeres Leben für Ihre Geräte

Ein böses Wort verfolgt seit Jahren die Hersteller moderner Produkte vom Toaster übers Smartphone bis zum Auto: Geplante Obsoleszenz – also die Unterstellung, dass die Erzeugnisse so konstruiert würden, dass sie früher als nötig kaputt gehen. Während sich dieser Vorwurf hart an der Grenze zur Verschwörungstheorie bewegt – entsprechende Verdächtigungen werden häufig untersucht und fast nie bestätigt –, steht außer Frage, dass wir die meisten unserer Geräte nicht annähernd so lange nutzen, wie wir könnten.

Der Grund dafür sind nicht finstere Absichten, sondern die schnellen Innovationszyklen und die komplexen weltweiten Lieferketten: Wenn jedes Jahr ein neues Modell auf den Markt kommt und die Fertigung an verschiedenen Stationen rund um die Welt erfolgt, hapert es schnell an passenden Ersatzteilen, Reparaturanleitungen und aussagekräftigen Plänen.

Eine neue Verordnung der EU, die ab diesem Frühjahr auch in Deutschland Gesetz wird, setzt genau hier an. Die „EU-Ökodesign-Richtlinie“ verpflichtet die Hersteller vieler Elektrogeräte, auch über längere Zeit verlässliche Lieferketten für Ersatzteile zu sichern und Informationen, die zur Wartung und Reparatur wichtig sind, einfach bereitzustellen.

 

Energieverbrauchsrelevante-Produkte-Gesetz – ein wohlklingendes Wort für Verbraucher

 

Konkret bedeutet das: Mindestens 7 Jahre, nachdem die letzte verkaufte Version Ihres Geräts auf den Markt gekommen ist, müssen Sie noch problemlos über Hersteller oder Fachhandel alle wichtigen Ersatzteile bekommen – mit höchstens 3 Wochen Lieferzeit. Außerdem müssen Produktdatenblätter, Reparaturanleitungen und Pläne frei im Internet zur Verfügung gestellt werden.

Nicht zuletzt werden auch Anforderungen an die Reparaturfreundlichkeit von Produkten festgelegt – zum Beispiel könnte es dann abgestraft werden, Oberflächen zu verschweißen, wenn man sie auch schrauben könnte, wenn das Schweißen nicht entscheidende Vorteile z.B. bei der Sicherheit bietet.

Das Gesetz gilt zunächst u.a. für Kühl- und Gefrierschränke, Waschmaschinen und Trockner, Spülmaschinen, Fernseher, Monitore und Displays, Lampen, Netzteile und Elektromotoren. Weitere Geräte sollen folgen.

 

Ökologisch wie ökonomisch sinnvoll – und sympathisch „oldschool“

 

Das Ziel ist klar: Solange ein Gerät eigentlich noch funktioniert, soll man es auch weiter nutzen können. Denn selbst wenn z.B. eine ältere Waschmaschine nicht dieselbe Energieeffizienz erzielt wie ein brandneues Modell, ist es bis zu einer gewissen Grenze ökologisch wie wirtschaftlich sinnvoller, sie weiter zu nutzen und bei kleineren Schäden zu reparieren, als alle 4 Jahre ein neues Modell zu kaufen.

Damit fällt auch dem lokalen Fachhandel und Handwerkern vor Ort wieder ein Stellenwert zu, der in den letzten Jahren etwas unterging im allgemeinen E-Commerce-Hype: solche Maschinen tatsächlich zu verstehen und fachkundig mit möglichst wenig Aufwand am „Leben“ zu erhalten. Das tut man nämlich auch in den 2020er Jahren nicht per Mausklick, sondern immer noch mit dem Schraubenschlüssel in der Hand und Sachverstand im Kopf.

Wir begleiten Sie gerne durch das Leben Ihrer Elektrogeräte, in dem wir auch ältere Modelle gewissenhaft und ökonomisch reparieren. Auch schon lange, bevor es Gesetz wurde.

 

Und wir freuen uns auf Ihren nächsten Besuch in unserem Fachgeschäft vor Ort! Denn wir sind ganz in Ihrer Nähe! Ihr Service-Partner Team.

Neue EU-Energiesparlabel: Ab März 2021 wird es ernst – und transparenter!

Eine 1 soll als Note optimale Leistung ausdrücken: „So soll es sein, besser geht es kaum“. Deswegen wird auch im Zeugnis keine 1+ oder gar 1+++ vergeben. Und deshalb kann auch nicht Jede/r eine 1 bekommen. Es sei denn, wir würden plötzlich in einer Gesellschaft von Einsteins leben.

Bei Energiesparlabels für Haushaltsgeräte war das jedoch lange Zeit anders: Nachdem das bestehende System über Jahre hinweg immer nur nach oben erweitert wurde, gibt es längst A+++, während ein A-Gerät oft nicht einmal mehr Mittelmaß ist. Das Ergebnis: Keiner blickt mehr durch, womit das Label seinen Zweck verfehlt.

Ab März ändert sich das: Ein neues EU-Effizienzlabel bringt wieder mehr Klarheit in die Bewertung. Damit werden die Karten für viele Haushaltsgeräte neu gemischt.

Wir verraten Ihnen, was sich ändert, was gleichbleibt und wie die Energielabel für jede Geräteklasse im Detail aussehen.

So funktioniert das neue Energiesparlabel

Die neue Kennzeichnung führt 7 Kategorien ein, von A bis G. Ein Gerät kann dabei nur genau einer Kategorie zugeordnet sein – kein AB, B++, etc., sondern eben A oder B.

Wichtig: Auch wenn Ihr heutiges A+++-Gerät nach der Umstellung nur noch Klasse C erreicht, verbraucht es nicht unbedingt „zu viel“ und muss nicht zwangsläufig gleich ersetzt werden. Da sich die Berechnungen der Klassen geändert haben, lassen sich die Klassifizierungen nicht miteinander vergleichen. Jedes Gerät wird einzeln nach höheren, festgelegten Standardparametern der EU neu bewertet, weshalb ein heutiges A+++-Gerät in der neuen Bewertung auch in die Energieeffizienzklasse B oder C eingeordnet werden kann. Zur Einführung der neuen Energielabel wird die Effizienzklasse A wahrscheinlich freigehalten beziehungsweise nur in Ausnahmefällen belegt, da diese Klasse Anforderungen erfüllen muss, welche derzeitige Geräte kaum erreichen.

Neu ist der QR-Code, welcher in der rechten oberen Ecke zu sehen sein wird. Über diesen Code können Sie mit dem Smartphone zusätzliche Informationen zu dem Gerät aus der „EU Product Registration database for Energy Labelling“, kurz EPREL, abrufen. Die Produktdatenbank dient einerseits einer besseren Marktüberwachung, soll aber auch Verbrauchern einen leichteren Zugang zu Informationen bieten.

Man kann also nicht einfach auf Basis der Verbrauchsangaben bisheriger Label umrechnen, wie ein Gerät in der neuen Norm abschneidet – ähnlich wie bei den neuen Verbrauchsberechnungen für Autos. Dafür wird aber angegeben, auf welche Basis sich die Berechnung stützt – und diese ist immer gleich. Bei Waschmaschinen z.B. 100 Waschgänge im Jahr. Damit kann man seinen eigenen erwartbaren Verbrauch leicht hochrechnen. Für besondere Energiesparmodi muss zudem jetzt angegeben werden, wie lange diese Programme brauchen.

Vorsicht, Uneinheitlichkeit

So gut die Absicht und die Idee des neuen Labels sind, wird doch die Umsetzung über einige Jahre für Stirnrunzeln sorgen. Denn es werden nicht auf einen Schlag alle Geräte an der neuen Norm gemessen:

Während sie für Kühl-/Gefrierschränke, Waschmaschinen, Spülmaschinen, Fernseher und Monitore schon ab März und für Lampen ab September gilt, werden Trockner, Backöfen, Staubsauger und weitere Haushaltsgeräte erst ab 2024 umgestellt, Heizungen tragen sogar noch bis 2026 die alten Label.

Damit bleibt für die immerhin bis zu 5-jährige Übergangszeit nur die Devise: nicht nur prüfen, was auf dem Label steht, sondern auch, um was für ein Label es sich handelt – das alte, auf dem „ENERG“ steht, oder das neue, auf dem hinter dem G ein Blitz zu sehen ist.

Gerne helfen unsere Experten Ihnen, den Überblick zu behalten und ein Gerät zu finden, das höchstmögliche Effizienz mit Ihrem Funktionsbedarf und Kostenrahmen übereinbringt.

Cyberkriminalität: Corona ist nicht der einzige Virus, der gerade boomt

Corona hat zu einer Schockwelle der Digitalisierung geführt: Was über Jahre vor sich hergeschoben wurde, musste nun über Nacht gehen – Home Office, Ferndiagnosen, e-Government und mehr. Plötzlich ist Deutschland digital. Dass dabei in so kurzer Zeit so viel im Hau-Ruck-Stil nachgeholt werden musste, macht die Situation zum Fest für Cyberkriminelle. Die Zahl der Hackerangriffe, Phishing-Versuche und Datendiebstähle erreicht ungeahnte Höhen. Und viele wissen nur unzureichend, wie sie sich schützen müssen. Wir geben drei einfache, aber effektive Tipps, was Sie außer einem guten und aktuellen Antivirusprogramm tun können:

 

Lassen Sie sich nicht phishen

 

Phishing ist nicht neu, aber gerade wieder groß in Mode: Sie erhalten E-Mails von Ihrer Hausbank, Ihrem Energieversorger oder Ihrer Gemeinde. Vermeintlich. Denn in Wirklichkeit sollen Sie Ihre persönlichen Daten und Passwörter in Formulare eingeben, die zwar aussehen wie die echten, aber auf den Servern von Kriminellen liegen, die Ihre Daten stehlen und verkaufen oder unter Ihrer Identität Cyber-Verbrechen begehen wollen. Das Gemeine: Sie geben Ihre Daten selber ein, sodass sich noch nicht einmal jemand bei Ihnen in den Rechner hacken muss. Bevor Sie daher irgendwelche persönlichen Daten in Online-Formulare tippen – erst Recht, wenn Sie diese per E-Mail erhalten haben – schauen Sie ganz genau auf die URL und gleichen Sie sie mit dem Original ab. Sind Sie bei www.hausbank.de, lassen Sie sich nicht dazu verleiten, etwas in hausbank.wersglaubtwirdselig.com oder www.hausbank.io einzugeben. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine Mail seriös ist, rufen Sie den Absender an. Jede legale Domain muss im Impressum Kontaktinformationen bereithalten. Ihre Bank kann Ihnen bestätigen, ob sie Ihnen ein Formular geschickt hat oder nicht – und wir wetten: sie hat es nicht.

 

Wurden Sie gepwned?

 

Kein Tippfehler – pwned wurde man, wenn einen ein anderer so richtig in die Pfanne gehauen hat. Im Bezug auf Cyberkriminalität bedeutet das: Jemand hat Ihre Passwörter und/oder Ihre E-Mail-Adresse erbeutet und weiterverkauft. Keine gute Situation und da Sie diese Informationen bei vielen Seiten eingegeben haben – vom Online-Shop über den Newsletter bis zur Registrierung von Software – wird jeder früher oder später gepwned. Je länger Sie dies nicht mitbekommen, desto mehr Schindluder können Kriminelle mit Ihren persönlichen Daten treiben. Abhilfe schafft die Seite https://haveibeenpwned.com – geben Sie dort Ihre E-Mail Adressen ein (seien Sie versichert: KEIN Phishing) und Sie erhalten direkt die Info, ob und wo Ihre Mail, Passwörter oder sonstigen persönlichen Daten, die mit dieser E-Mail-Adresse verbunden sind, gehackt und über finstere Kanäle verhökert wurden. Finden Sie sich dort wieder? Dann ändern Sie sofort alle Ihre Passwörter, die mit dieser E-Mail-Adresse zusammenhängen! Sie sind noch „clean“? Die Seite schickt Ihnen eine Nachricht, sobald jemand doch an Ihre Kontoinformationen gelangt ist.

 

Finger weg von Mal- & Ransomware

 

Während Phishing und Passwort-Hacks beinahe so alt sind wie das Internet, treibt eine besonders niederträchtige Art an Cyberkriminalität besonders in den letzten Jahren immer buntere Blüten: Mal- und v.A. Ransomware. Das funktioniert so: Sie erhalten eine E-Mail mit einem Anhang (z.B. Text oder Bild) oder eine Aufforderung auf einer Website, ein Programm, Plugin oder eine Datei herunterzuladen. Öffnen Sie diese Datei (Anhang oder Download) tatsächlich, installiert sich im Hintergrund Software auf Ihrem Computer, die meist Ihre intimsten Daten ausspioniert und an Dritte weitergibt, die sie verkaufen oder Sie damit erpressen. Oder sie verschlüsselt gleich Ihren kompletten Computer und löscht alles, was sich darauf befindet, wenn Sie nicht an die anonymen Erpresser hohe Summen in Cyberwährungen wie Bitcoin bezahlen. Auch die Polizei kann in diesem Fall meist nichts mehr tun, sodass Sie die Wahl haben zwischen „Sie verlieren alle Ihre Daten“, „Sie sehen Ihre persönlichsten Fotos und Firmengeheimnisse im Netz veröffentlicht“ oder „Sie zahlen Kriminellen viel Geld“. Eine Wahl zwischen Pest und Cholera. Deshalb: Öffnen Sie niemals einen Dateianhang und laden Sie keine Dateien herunter, wenn Sie sich nicht zu 100 % sicher sind, wer Ihnen das geschickt hat und warum. Beim kleinsten Zweifel: Greifen Sie zum Hörer, zu WhatsApp oder schreiben Sie eine E-Mail und lassen Sie sich vom (vermeintlichen) Absender/Anbieter bestätigen, dass alles koscher ist.

 

Nicht nur bei Corona gilt: Schützen Sie sich, halten Sie Abstand, tragen Sie Maske etc. – auch im Netz ist das wichtiger denn je. Bleiben Sie gesund!

Ausstattungstipps für einen besonderen Silvesterabend

Es ist kein Jahr wie jedes andere. Insbesondere die Weihnachtszeit und Silvester/Neujahr unterscheiden sich coronabedingt doch sehr von dem, was wir gewohnt sind. Wenn wir aber schon auf einiges an Gesellschaft, Kultur und Events verzichten müssen, soll wenigstens im unmittelbaren Kreis der Liebsten der Jahreswechsel so fröhlich und schwungvoll wie möglich verlaufen. Wir geben vier Anregungen, wie Silvester 2020 etwas Besonderes wird:

Elektrisches Feuerwerk – 100% Pracht, 0% Sorge

Silvester ohne Böller und Raketen? Das muss auch im Lockdown nicht sein: mit LED-Feuerwerk. Kein Rauch, kein Brandrisiko, keine Verletzungen… die Kombination aus LED-Technologie und Glasfaser löst so manches Problem in Pandemiezeiten. Von Leuchtwedeln (statt Wunderkerzen) bis zu Deckenleuchten und Lichterketten, die per Fernbedienung beinahe perfekt die Muster von Silvesterraketen und Goldregen nachbilden, wartet ein breites Angebot auf eine neue Art von Neujahrssalut. Auch für Spaß im Freien auf dem eigenen Grundstück ist gesorgt – mit fliegenden LED-Leuchtgeräten wie der Heli-Rocket können Sie zu Silvester wie gewohnt in die Luft gehen. Egal ob draußen oder drinnen: Pro Gerät müssen Sie in der Regel nicht einmal 20 Euro in die Hand nehmen.

Raclette – Häppchenweise gute Laune

Eine typische Silvestertradition: Das alte Jahr nochmal im Gespräch Revue passieren lassen, während man sich langsam und genüsslich am Raclette hübsche Häppchen zusammenstellt. Insbesondere der heiße Stein ist dabei seit Jahren massiv im Kommen. Kombinieren Sie das Beste aus diesen Welten – Raclette-Grills mit Natursteinplatte machen es möglich und starten um die 50 Euro.

Party geht auch in kleiner Runde – das Soundsystem für zu Hause

Die Silvesterparty muss ausfallen? Mitnichten – an Musik, Gesang und Tanz kann man sich auch mit seiner besseren Hälfte und den Kindern erfreuen… zumindest, wenn es der Sound hergibt. Gute 2.1 und 5.1 Soundsysteme starten bereits unter 500 Euro und verleihen nicht nur zum Jahreswechsel mehr Glanz. Wer gerne dazu den liebgewonnenen Silvesterfilm sieht oder mit einem Blockbuster ins neue Jahr starten möchte, sollte auf ein heimkinofähiges System achten und es bei Bedarf gleich um ein TV-Gerät auf dem neuesten Stand erweitern. So wird das Wohnzimmer zum Kino, zum Club oder Beides.

Wein-/Champagnerkühler – 2021 stilvoll beginnen

Das neue Jahr mit einem üppigen Buffet beginnen – ein Genuss, auf den man auch 2021 nicht verzichten muss. Champagner oder alkoholfreier Sekt gehören einfach dazu. Damit sie auch nach Stunden dekadenten Brunchens noch frisch und perlend sind, empfiehlt sich ein Wein-/Champagnerkühler für den Tisch. Inzwischen gibt es sogar bereits elektrische Geräte, die nachkühlen, wenn der Kühlakku von sich aus wärmer wird. Um die 50 Euro beginnt die Gourmet-Freude.

Kommen Sie gut ins neue Jahr – fröhlich, sicher und gesund!

Old School? New School! Einkaufen vor Ort als schlaue Alternative.

Online einkaufen liegt voll im Trend – nicht nur in Zeiten wie diesen. Es ist ja auch bequem, jederzeit von überall her vergleichen und bestellen zu können. Doch insbesondere bei größeren oder komplizierteren Elektrogeräten folgt der Freude häufig die Ernüchterung: Montage, Anschluss, Inbetriebnahme gestalten sich schwieriger als gedacht. Zudem wollen teurere Anschaffungen wohl überlegt sein – da frisst die stundenlange Recherche im Netz oft jeden Zeitvorteil wieder auf.

Gerade, wenn es um höherwertige und/oder längerfristige Käufe geht, gewinnt daher der Einkauf vor Ort seit einigen Jahren wieder an Beliebtheit – gerade auch bei Jüngeren, wie Studien u.A. von PriceWaterhouseCooper und Accenture belegen: Sich beraten zu lassen und Geräte live und in Farbe anzusehen und auszuprobieren ist eben doch etwas Anderes, als sich lediglich durch eine Bildergalerie und Nutzerbewertungen zu klicken. Nicht zuletzt, da das „auf Verdacht Bestellen“ und Zurücksenden von Ware inzwischen ein echtes Umweltproblem geworden ist und viel Zeit kostet. Insbesondere aber bietet der stationäre Händler etwas, das online kaum je funktioniert: tatkräftige Unterstützung bei der Montage und Reparatur Ihrer Geräte.

Wir als Ihr Servicepartner schauen genau hin, was Menschen am Online-Kauf begeistert und lernen daraus. So liefern wir Ihnen selbstverständlich die Ware auf Wunsch nach Hause und wir setzen noch einen drauf – und kommen auch zu Ihnen, um Sie zu beraten. Doch wir bieten traditionell viel mehr, eben all das, wofür es einen Spezialisten vor Ort braucht. Dass die Installation und Instandsetzung Ihrer Geräte dazugehört, versteht sich schon beinahe von selbst. Doch wussten Sie, dass wir Sie auch mit Leihgeräten versorgen, während Sie noch auf Ihre Bestellung warten oder Ihr Gerät in Reparatur ist? Und dass wir Ihnen auch helfen, Ihre alten Schätze – vom Computer bis zum Kühlschrank – fit zu halten, um länger an ihnen Freude zu haben?

Alle klagen über die Wegwerfgesellschaft. Doch nur vor Ort kann man sinnvoll etwas dagegen tun – weil wir sehen, in welchem Zustand ein Gerät ist. Nicht nur halten wir damit Ihre elektronische Ausrüstung länger am Leben. Auch nehmen wir, wenn Sie sich neu ausstatten möchten, gerne auch Ihre Altgeräte in Zahlung und bereiten sie wieder für ein zweites Leben auf. Was nicht mehr zu retten ist – und natürlich auch sämtliche Verpackungen nehmen wir dabei ebenfalls an, verwerten davon alles, was noch geht, und entsorgen den Rest fachgerecht.

Wenn Sie das nächste Mal vor dem offenen Browserfenster sitzen – schauen Sie doch einfach mal, wo Ihr nächster Servicepartner ist. Gerade, wenn es um mehr geht als nur ein paar Kabel oder die Handyhülle, führt dieser Schritt oft besser und nachhaltiger ans Ziel als reiner E-Commerce.

Virtuell Workshoppen – so wird es kreativ

Kaum noch jemand arbeitet derzeit im Büro – Homeoffice ist das Gebot der Stunde und wird so schnell auch nicht wieder weggehen. Doch während für Besprechungen Webkonferenz-Dienste zur Norm geworden sind, stellt sich für alle, die kreativ oder konzeptionell zusammenarbeiten müssen, die Frage: Was ersetzt uns den Workshopraum mit Whiteboard, Metaplanwand und Moderationskoffer? Sollen wir etwa unsere am heimischen Schreibtisch gekritzelten Bilder in die Webcam halten? Oder PowerPoint dafür verwenden, Organisationsskizzen und Kreativentwürfe aufzuzeichnen?

Zum Glück gibt es richtig gute Dienste, die die virtuelle Workshopzusammenarbeit beinahe so intuitiv gestalten wie die „Echte“ – und in mancher Hinsicht sogar einfacher und nachhaltiger: Ein digitales Whiteboard kann man so oft verändern, wie man möchte, ohne schwarze Finger zu bekommen, und es muss nach der Session niemand die ganzen Post-it Notizzettel aufräumen und wegwerfen!

Wir stellen drei besonders gute Web-Dienste vor. Das Beste daran: Sie sind in der Basis kostenlos!

 

  1. Miro: einfach, flexibel, professionell

Der Maler Mirò provozierte immer wieder aufs Neue. Das kann dem Dienst gleichen Namens nicht passieren: Miro erschließt sich für jeden, der mit PowerPoint vertraut ist und schon einmal an einer Metaplanwand gearbeitet hat, in Sekunden. An Form und Funktion bietet es beinahe alles, was das Herz begehrt, ohne dass man dafür jemals in die „Hilfe“-Rubrik schauen müsste. So kann man direkt loslegen und hat dabei unbegrenzt viel Platz zur Verfügung, um nicht nur einen Entwurf seiner Ideen anzufertigen, sondern gleich zig verschiedene Versionen. Dabei kann man Mitstreiter einladen, für die Besprechung untereinander einen Chat nutzen oder seinen Bildschirm mit Audio teilen. Die Ergebnisse können sich sehen lassen – mit einem halbwegs aufgeräumten Miro-Board kann man problemlos seine Ergebnisse Kunden oder Chefs zeigen. Solange man die kostenlose Version nutzt, ist die Präsentation innerhalb von Miro auch die einzige realistische Möglichkeit: denn ohne Bezahlzugang ist die Möglichkeit, Boards als Bilder oder PDFs zu exportieren, auf so niedrige Auflösungen begrenzt, dass die Ergebnisse eher nach moderner Kunst aussehen. Für knapp 40 Euro im Monat löst sich diese Beschränkung in Wohlgefallen auf, die Zahl der Boards springt auf „unbegrenzt“ und die Rechte der Nutzer lassen sich verwalten.

 

  1. Limnu: ganz wie das Original… nur smarter

Wer mit der digitalen Workshop-Welt fremdelt und lieber echte Marker riecht, wird sich schnell mit Limnu anfreunden – und womöglich nicht mehr an das gute alte Whiteboard zurückkehren: denn exakt wie dieses sieht die Benutzeroberfläche aus und ein jeder kann problemlos mit einem digitalen Stift auf seinem Tablet, Smartphone oder Laptop-Touchpad frei daran malen, wie man es vom analogen Gegenstück gewöhnt ist. Nur dass hier noch viel mehr geht: Zum einen ist der Platz unbegrenzt, zum anderen können jederzeit Texte einkopiert (oder eingetippt) und Bilder oder Dokumente hochgeladen und angeheftet werden. So verbindet Limnu nicht nur den Look & Feel von Whiteboards mit den Funktionen einer Metaplanwand, sondern bringt auch allerhand verschiedene Medienformate mit ins Spiel. Beliebig viele Mitstreiter darf man einladen und es sind jederzeit Videochats möglich. Eher mau sind die Exportoptionen – so lässt sich nur in einer Art besserem Screenshot denjenigen Teil des Boards, den man gerade sieht, als Bild exportieren. Die kostenlose Version behält den Inhalt von Whiteboards nur für 14 Tage. Für unter 5 Euro im Monat bleibt er in alle Ewigkeit erhalten und man kann die Rechte von Mitbearbeitern managen.

 

  1. Conceptboard: der Liebling der Kreativen

Schnöde Whiteboards und Metaplanwände sind nicht Ihre Sache – Sie denken in „Moodboards“, „Storyboards“ und wollen komplexe Kreativ-Ideen gemeinsam diskutieren und bearbeiten? Dann ist Conceptboard Ihr Mittel der Wahl: Hier können Sie nicht nur nach Herzenslust und äußerst raumgreifend zeichnen, schreiben, kommentieren und hin- und herschieben – sondern auch Bilder, Videos und Audiodateien direkt ins Board einbetten, so dass alle gemeinsam am „lebenden Objekt“ Manöverkritik üben können. So lassen sich zum Beispiel Layouts, Drehbücher und Ähnliches problemlos in großen Gruppen online bearbeiten. Dabei kann man nicht nur privat oder in Gruppen chatten, sondern sich auch gegenseitig Aufgaben zuweisen. Trotz dem hohen Funktionsumfang ist die Bedienung recht einfach. Bereits in der kostenlosen Version dürfen beliebig viele Boards mit bis zu 50 Teilnehmern zeitlich unbegrenzt bearbeitet werden – allerdings mit maximal 100 Objekten pro Board, was bei komplexeren Sessions schnell mal erreicht wird. Auch beträgt das Limit für hochgeladene Dateien lediglich 10 MB pro Upload. Für unter 6 Euro im Monat pro Nutzer fällt ersteres Limit komplett weg und zweiteres wird angehoben, zudem kommen Videochats, Screen-Sharing und Rechtemanagement dazu.

Dein Haus ist Dein Fitnessstudio: Die besten elektrischen Geräte fürs Training daheim

Deutschland schlafft ab: Noch auf längere Sicht bleiben Fitnessstudios und zahlreiche andere Sporteinrichtungen geschlossen. Während Joggen an der frischen Luft gesund ist und immer geht, fallen Bankdrücken, Schwimmbad & Co. weiter aus. Ärzte und Sportmediziner warnen bereits vor einem allgemeinen Verlust an Kondition und Muskelmasse.

Das muss nicht sein: Mit den richtigen Geräten kann ein Jeder sein Zuhause zum privaten Fitnessstudio umbauen – auch ohne allzu große Investitionen. Wir zeigen einige wirklich praktische Geräte, die helfen, daheim fit zu bleiben!

 

Crosstrainer & Rudertrainer: Hocheffektive Klassiker

Der Klassiker für Zuhause ist das Laufband oder der Fahrrad-Heimtrainer. Für Cardio-Fitness und Konditionstraining sind das hervorragende Geräte – doch wer mehr für seine Muskeln tun möchte und den ganzen Körper gleichmäßiger ins Training einbeziehen will, fährt mit Crosstrainern und insbesondere Rudergeräten noch besser. Schon eines dieser beiden Geräte reicht im Grunde aus, um Kreislauf- und Konditionstraining mit ganzheitlichem Muskeltraining zu verbinden (bei einem Fokus auf Kräftigung, nicht Bodybuilding). Gute Geräte starten bereits bei um die 200 Euro.

 

EMS-Gürtel und -Platten: Mit Strom zur Top-Form

Sie möchten nicht nur mit dem Training auf Rudergerät und Co. Ihre Fitness und Kondition stärken, sondern auch gezielt den Muskelaufbau beschleunigen? EMS-Platten und – für den gezielten Aufbau an einzelnen Körperpartien wie z.B. dem Bauch – EMS-Gürtel helfen Ihnen dabei und verbrauchen kaum Platz. EMS bedeutet elektrische Muskel-Stimulation – es werden dabei kleine, nicht schmerzhafte Stromstöße gezielt durch den Körper geschickt, die zu Muskelkontraktionen führen, gegen die Sie dann anarbeiten. Das ist eine extrem zeitsparende, sehr wirksame Technik des Muskelaufbaus, die inzwischen schon für deutlich unter 100 Euro (für einzelne Körperpartien) bzw. deutlich unter 500 Euro (für den ganzen Körper bzw. mehrere Partien) zu haben ist.

 

Vibrationsplatte: Geschüttelt, nicht gerührt

Eine weitere hocheffektive Möglichkeit, ohne viel Raumbedarf Muskeln aufzubauen, ist die Vibrationsplatte: Ihr Körper wird mit vielen kleinen Vibrationen gezielt durchgeschüttelt, so- dass Muskeln und Knochen einiges zu tun haben, darauf zu reagieren. So halten Sie, ohne sich groß vom Fleck zu bewegen, Ihre gesamte Muskulatur am Arbeiten und stärken dabei auch noch Knochen und Bindegewebe. Waren entsprechende Geräte noch vor Kurzem Statussymbole von High-End-Fitnesscentern, gibt es sie inzwischen für den Hausgebrauch in guter Qualität für weit unter 500 Euro, erste Preisbrecher starten sogar bereits unter 200 Euro.

 

Apps

Das kleinste Fitnessgerät in Ihrem Haushalt müssen Sie gar nicht erst neu anschaffen: Ihr Smartphone kann Ihnen wirksam helfen, in Form zu bleiben – mit den richtigen Apps. Einige der besten Anwendungen haben wir Ihnen in unserem Artikel „Miss Dich fit: die digitale Fitness-Welt – und der sinnvolle Umgang damit“ vorgestellt.

 

Bleiben Sie fit, und werden Sie noch fitter – schließlich ist Frühling 😊