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Ice, Ice, Baby – Sommerhits selbstgemacht

Wir geben zu: Der Sommer war dieses Jahr höchst durchwachsen und fand meist woanders statt. Außerdem geht er ohnehin bald zu Ende. Doch hey, das ist wahrlich kein Grund, sich die Sommerstimmung verderben zu lassen! Leckere, originelle Eiskreationen haben noch jedem verregneten Sonntag etwas Sommerglanz beschert. Gerade in harten Zeiten fürs Gastgewerbe sollten wir natürlich unsere lokalen Eisdielen unterstützen. Das aber heißt nicht, dass man das leckere Gelato nicht auch selbst machen könnte! Damit entscheiden Sie, welche Sorten es gibt, können mit neuen Geschmäckern, alternativen Zutaten für weniger Kalorien oder veganes Eis experimentieren – und sparen auf die Dauer Geld, zumindest für echte Eis-Junkies.

 

Wir zeigen, was Sie dafür brauchen – quasi in S, M und L.

 

S – der Dauerbrenner aus dem Gefrierschrank

 

Sie kennen das aus der Kindheit: Mama oder Papa geben Fruchtsaft in eine Form, packen diese für ein paar Stunden in den Tiefkühler und fertig ist das Eis am Stiel. Dieser Hit unserer Kindergeburtstagsparties ist ein Dauerbrenner und gelingt immer. Passende Formen gibt es für wenige Euro, Sie brauchen nur noch Platz im Tiefkühler – und vorzugsweise eine Schnellgefrier-Funktion, die zum Energiesparen ein separates Fach in den Kälteschlaf versetzen sollte. Achten Sie bei der Wahl passender Eisformen auf jeden Fall darauf, dass der Kunststoff BPA-frei ist. Bei dieser günstigsten und einfachsten Version des gefrorenen Glücks dürfen Sie allerdings keine Anforderungen an die Konsistenz stellen: Hart und gegenfalls stückig ist das Ergebnis eher zur einfachen Erfrischung als für Gourmets geeignet. Mangels jedweder Cremigkeit sollten Sie auf Experimente mit Milch, Sahne, Schoko, Nüssen etc. lieber verzichten und sich auf die Klassiker von O-Saft bis Cola beschränken.

 

M – Sorbet auf Knopfdruck

 

Sie möchten es gerne cremiger, mehr wie in der Eisdiele? Sofern Sie dabei mit Fruchteis restlos glücklich sind, ist eine Sorbetmaschine für Sie eine lohnende und günstige Anschaffung: Gefrorene Früchte rein, leckeres Sorbet in feiner Konsistenz raus – binnen kürzester Zeit. Bereits für unter 50 Euro bekommen Sie gute Geräte, die viel vorzeigbarere Ergebnisse bringen als die Form-im-Eisschrank-Variante. Allerdings können Sie dabei nicht mit Cola und Co experimentieren – gefrorenes Obst (oder für Abenteurer auch Tomaten und Co.) ist das Einzige, was die Maschinen verarbeiten können. Tipp: Wenn Sie über einen wirklich guten Blender oder einen Smoothiemaker verfügen, können Sie damit beinahe genau so gute Sorbets anfertigen und sind flexibler bei der Wahl der Zutaten. Allerdings sind solche Geräte auch wesentlich teurer, so dass sich die Anschaffung ausschließlich zum Eismachen nicht lohnt.

L – die klassische Eismaschine

 

Die Privilegierteren unter uns sind damit aufgewachsen: Die elterliche Eismaschine, die in der Küche thronte und in stundenlangem Rühren lautstark das wunderbarste Gelato produzierte. Wer dieses Gefühl aufleben lassen möchte, bekommt mit einer Eismaschine die Eintrittskarte in die ganze Welt der kalten Köstlichkeiten: Ob Milcheis, Sorbet oder Frozen Joghurt – gute Geräte können das alles und verarbeiten auch beliebige Zusätze wie Rumrosinen, Schokostückchen, Nüsse oder Marshmellowflocken mit. Und so laut wie einst sind sie heute auch nicht mehr. Die Modellvielfalt ist hier enorm – überlegen Sie sich unbedingt vor dem Kauf, wie viele Portionen Sie herstellen möchten. Solide Geräte, die den Nachtisch für ein Paar auf den Tisch zaubern, gibt es schon um die 60 Euro. Wer Freunde und Familie bewirten möchte, muss auf hinreichend Kapazität achten: 200 ml pro Person sollten es schon sein, was den Preis eher Richtung 100 Euro schraubt. Wichtig ist auch, wie spontan Sie sein möchten: die meisten Eismaschinen kühlen nicht selbst, man muss ihren Kühlakku daher 1 Tag vorher in den Tiefkühler legen – was auch die Möglichkeiten begrenzt, viele Chargen am Stück zu produzieren, z.B. für einen Kindergeburtstag. Maschinen mit eingebautem Kompressor sorgen hingegen im laufenden Betrieb für die nötige Kälte und können so jederzeit und beliebig lange eingesetzt werden – sie können allerdings meist nicht in der Spülmaschine gereinigt werden und sind deutlich teurer. Gute Geräte starten jenseits von 250 Euro. Enjoy Summer mit unseren coolen Tipps!!

Wer bekommt meine Daten? Entscheiden Sie selbst!

Die „Digitalsteuer“ – erst von der EU geplant und angekündigt, nun auf Eis gelegt – ist wieder in aller Munde. Damit richtet sich der Blick einmal mehr auf ein zentrales Thema: Wem gehören die Daten, die bei jeder digitalen Interaktion anfallen? Wer darf was damit machen? Und wer muss an Gewinnen daraus beteiligt werden?

Wir geben eine kleine Hilfestellung!

Wo landen Ihre Daten in den Händen und Geschäftsmodellen Anderer?

Kaum jemandem ist so wirklich bewusst, wie viele Daten man jederzeit preisgibt, ohne es zu merken. Einige Beispiele:

  • Sie surfen durchs Web. Beinahe jede Seite protokolliert, woher Sie kamen, was Sie sich ansehen und worauf Sie klicken. Einige große Plattformen wie Amazon und Facebook verfolgen solches Verhalten auch auf vielen Seiten Dritter.
  • Sie interagieren mit Werbung – zum Beispiel, indem Sie auf ein Banner klicken oder an einem digitalen Plakat vorbeigehen. Mess-Pixel und -Sensoren registrieren den Kontakt und das mögliche Interesse.
  • Sie laufen mit Ihrem Smartphone durch die Stadt und haben – z.B. wegen der Corona-App – die Standortbestimmung aktiv. Google, Apple und manche Telekommunikationsanbieter speichern, wo Sie lang gelaufen sind und wo Sie sich wie lange aufhalten.
  • Sie nutzen mobile Apps, die oft auf weit mehr Daten und Funktionen Ihres Smartphones zugreifen wollen, als für das Funktionieren tatsächlich nötig wäre. So werden schnell nicht nur Ihre Bewegungen, sondern auch Ihre Kontakte, Fotos und Teilweise sogar Gespräche ausgewertet.
  • Sie veröffentlichen Social Media Beiträge, Kommentare, Produktbewertungen – diese Inhalte sind nicht nur öffentlich, sondern bei vielen Plattformen fällt auch das Urheber- und Vervielfältigungsrecht über die AGB an die Plattform.
  • Sie nutzen Fitness-Armbänder, Smart Home Technologie und Ähnliches – und greifen auf Apps zurück, die Ihre Werte (z.B. zum Herzschlag oder Energieverbrauch) mit anderen Nutzern vergleichen und Sie auf dieser Basis interaktiv beraten.

In all diesen Fällen gibt die DSGVO zwar vor, dass Ihre Daten anonymisiert werden müssen und man sie nicht nutzen darf, um Sie persönlich zu überwachen oder Sie gezielt und ungefragt mit Angeboten zu bombardieren. Doch die Grenzen sind gerade bei Letzterem fließend – und es bleibt dabei, dass Daten, die Sie produzieren, durch Andere genutzt werden, um damit Geld zu verdienen.

Einfache Tipps: was können Sie selbst tun?

Daran muss man sich nicht stören – schließlich passiert nur äußerst selten etwas, das Ihnen schadet. Doch man muss sich dessen bewusst sein. Und Sie sollten wissen, was Sie tun können, um mehr Hoheit über Ihre Daten zu wahren.

Die wichtigsten Tipps:

  • Ja, es ist nervig und zeitaufwändig, aber: Lesen Sie sich – auch und gerade für kostenlose Angebote – die AGB durch, bevor Sie irgendeinen Dienst nutzen. Erscheint Ihnen etwas nicht koscher, wägen Sie sorgsam ab, ob Sie diesen Service wirklich brauchen.
  • Prüfen Sie immer, welche Berechtigungen eine App wirklich benötigt. Auf etlichen Smartphones können Sie Apps Berechtigungen, die sie ihnen nicht (mehr) erteilen wollen, in den Einstellungen nachträglich entziehen, ohne dass diese deshalb nicht mehr laufen.
  • Wählen Sie in den „Cookie-Bannern“, die Sie auf jeder Website begrüßen, nicht reflexartig „alle akzeptieren“, sondern lassen Sie sich anzeigen, was man von Ihnen speichern will und wofür – oder lehnen Sie gleich alles ab (was indes gegenüber den Seitenbetreibern nicht immer fair ist).
  • Nutzen Sie auf Computer und Smartphone VPN-Klienten, die Ihr Surf-Verhalten im Netz deutlich schwerer nachzuverfolgen machen. Lange ein Tipp für Profis, gibt es inzwischen kostenlose oder sehr günstige Softwarelösungen, die kinderleicht einzurichten sind.
  • Deaktivieren Sie bei Ihrem Smartphone Bluetooth und Standortverlauf, wann immer Sie nicht aktiv Apps nutzen, die diese benötigen (wie z.B. Navigations-Apps oder Freisprech-Telefonie). Das geht mit einem einzigen Touch.
  • Überlegen Sie sich gut, was Sie in Clouds speichern, für die Sie nicht selbst den Vertrag halten. Google Drive oder Microsoft One mit Ihrem persönlichen Konto sind etwas Anderes als „komfortable“ Funktionen von Online-Programmen, zu denen Sie womöglich nicht einmal ein Impressum finden.
  • Nicht zuletzt: Denken Sie kurz nach, bevor Sie etwas im Netz posten. Es ist zumindest teilweise öffentlich. Eine einfache Regel: Würde ich das als Leserbrief an eine Zeitung schicken? Würde ich das lautstark in einer vollen Kneipe erzählen? Falls nicht – lieber nicht veröffentlichen.

Wir wünschen Ihnen weiter viel Freude mit Ihren digitalen Geräten & im Netz! Bleiben Sie sicher!

Fitness-Armbänder: Verbündete im Kampf gegen den inneren Schweinehund

Es ist amtlich und messbar: Die lange Zeit des Lockdowns hat die Menschen bewegungsfauler gemacht. Bei Vielen zeigt sich das sofort mit dem Blick auf den „Schwimmring“. Doch die Auswirkungen von zu wenig Bewegung oder ungesunden Tagesabläufen sind nicht immer auf den ersten Blick erkennbar: Auch bei schlanken Menschen haben sich durch Home Office, #zuhausebleiben und Co. häufiger Herz-Kreislauf-Werte verschlechtert und der Schlafrhythmus ist durcheinandergekommen. Da in Pandemiezeiten aber auch Arztbesuche seltener geworden sind, bleibt das oft unbemerkt. In einer solchen Situation kann Technologie helfen: Fitness-Armbänder überwachen inzwischen nicht nur den Puls, sie vermessen auch unseren Schlaf, zählen den Kalorienverbrauch und animieren zu ausreichend Bewegung.

Von 25 bis 300 Euro: für Jede*n ist etwas dabei

Die Digitalisierung der Freizeit-Sportlichkeit, inzwischen eine geradezu unüberschaubare Branche, begann mit dem Fitness-Armband. Dieser Klassiker ist heute besser denn je und kann weitaus mehr als wie einst nur den Puls und die Fortbewegung messen.

Bereits für unter 30 Euro bekommen Sie gute Geräte wie das Xiaomi Mi Smart Band 5 oder das Huawei Band 4, die die zentralen Funktionen wie Schrittzähler, Pulsmesser und Schlafanalyse beinhalten. Wer sie mit dem GPS des Smartphones koppelt, kann auch Kalorien zählen. Bei den App-Ökosystemen, der Individualisierbarkeit (z.B. Wechselarmbänder) und Entertainment- oder Gamification-Optionen muss man sich jedoch in dieser Preisliga mit wenig zufriedengeben. Auch wird der Umgang mit Daten bei diesen chinesischen Unternehmen mitunter kritisiert.

Wer hingegen bereit ist, zwischen 125 und 300 Euro auszugeben, kann zwischen Allroundern auswählen, die nicht nur über eigene GPS-Sensoren verfügen (und damit z.B. auch Navigation beherrschen), härtere Stürze und Tauchgänge mitmachen, sondern sich auch um weitere Sensorik wie z.B. Brustgurte erweitern lassen. Inzwischen bieten höherpreisige Geräte auch viele Features von Smartwatches ab, von der Uhrzeit über Smartphone-Benachrichtigungen und Sprachassistenten bis zum offline-fähigen Musikplayer… und natürlich die Erweiterbarkeit um Apps. Generell gilt: je größer die Marke, desto großer in der Regel auch das zusätzliche App-Angebot, das mit Daten aus dem Fitness-Armband z.B. individuelle Trainings zusammenstellt. Beispiele für bewährte High End Geräte sind das FitBit Sense, das Garmin Vivoactive 4 und die WiThings Scanwatch.

Fitness Apps als Ergänzung – und manchmal sogar Alternative

Doch nicht nur Fitness-Tracker gehen Hand in Hand mit einem breiten Angebot an Apps, die aus Armbandträgern mehr und mehr Sportler machen. Auch, wer weder Tracker noch Smartwatch sein Eigen nennt, findet viele richtig gute Apps, die zeigen, wie man richtig trainiert und einem dazu anspornen.

So finden Jogger und Radfahrer ein breites Angebot an Apps, die über das Smartphone die Trainingseinheiten aufzeichnen und auswerten – Tempo, Distanzen, Höhenunterschiede und mehr. Ein Beispiel mit üppigem Funktionsumfang ist „Strava“, wo sogar eine ganze Community inklusive ist, die den Vergleich der eigenen Werte mit denen anderer Nutzer ermöglicht. Schließlich spornt kaum etwas so an wie der Wunsch, Erste/r zu sein. Ohne die Kontrolle von Puls etc. durch „Wearables“ ist es aber umso wichtiger, gut darauf zu achten, sich auf der Jagd nach Punkten und Rekorden nicht zu überfordern.

Und auch, wer lieber zu Hause trainiert, kommt auf seine Kosten: Genannt seien hier zum Beispiel „Asana Rebel“ mit einem kombinierten Programm aus Yoga-Entspannung und intensivem Workout, „Seven“ mit 7-minütigen Intensivtrainings und „Sworkit“, wo ein komplett individuelles Zirkeltraining nach frei wählbaren Zielen erstellt wird. Diese Apps eint, dass für die empfohlenen Trainings keinerlei Ausrüstung notwendig ist und dass sie in der Basisversion nichts kosten – jedoch gegen moderate Kosten weitere Trainings und individuelle Betreuung zugekauft werden können.

 

 

Bleiben Sie cool - Wege durch die Hitzewellen

Die erste große Hitzewelle ist wieder durch Deutschland gerollt – bei teils über 37 Grad konnte man sich beinahe wie an der Adria fühlen. Dumm nur, wenn man dabei im Home Office sitzt, statt am Strand zu liegen. Um nicht gekocht zu werden, braucht es Lösungen, die die Temperatur auf ein erträgliches Maß herunterbringen. Wir zeigen eine kleine Übersicht, was möglich ist.

 

Klimageräte und Klimaanlagen sind in den USA und Asien normal, haben hier jedoch immer noch einen schlechten Ruf als Energiefresser. Dabei gibt es längst Modelle, die nach dem neuen Energiesparlabel mit Effizienzklasse C oder besser geadelt sind. Das Prinzip ist einfach: Durch die Verdunstung von Wasser (bei Klimageräten) bzw. Kühlmittel (bei Klimaanlagen – deutlich schlagkräftiger, aber gefährlich bei Austritt) wird die Luft gekühlt und durch ein Gebläse die frische Brise im Raum verteilt. Wie laut und wie zugig das vonstattengeht ist – ebenso wie der Energieverbrauch – eine Frage der Gerätequalität. Geräte, die einen Raum von 25 m² herunterkühlen, starten bei unter 200 und kosten bis knapp 800 Euro. Die aufwändigeren (und teureren) unter ihnen können nicht nur kühlen und be-, sondern auch heizen und entfeuchten.

 

Ventilatoren sind oldschool, aber mitnichten altes Eisen: Zwar bekommen sie einen Raum nicht so kalt wie eine Klimaanlage, dafür sind sie sehr energieeffizient, gehen kaum je kaputt und das Risiko, sich einen Zug wegzuholen, ist wesentlich geringer. Sie funktionieren, indem sie die feuchte, warme Luft um sie herum wegblasen und so Platz für trockenere Luft schaffen, die dem Körper Wasser entzieht und damit durch Verdunstung kühlt. Als Klimaanlage fungiert hier Ihre Haut. Die Varianten unterscheiden sich in der Bauform – Rotor vs. Turm –, der Montage – stehend vs. an der Decke – und der Frage, ob sie die Richtung selbstständig ändern können. Von unter 50 bis knapp 300 Euro bekommt man gute Exemplare, die in einem 25 m²-Raum die Hitze etwas vertreiben.

 

Fenster & Rollos machen mehr aus, als man denkt: Bereits die Wahl eines Fensters aus Isolierglas führt effizient dazu, dass Ihr Haus im Winter länger wohlig warm bleibt und im Sommer nicht so schnell heiß wird. Besonders bei Südfassaden und Dachfenstern lohnt sich der Aufpreis damit schnell. Zudem hilft „abschotten“ immer: Rollläden und Rollos, die einen Großteil des Lichts abhalten, bewirken, dass sich Fenster und Raum wesentlich weniger aufheizen. Besonders, wenn sie außen am Fenster angebracht sind. Gute elektrische Verdunklungsrollos starten bereits unter 200 Euro pro Fenster.

 

Begrünung ist nicht unbedingt das erste, woran man in einer solchen Aufstellung denkt, doch helfen Ihnen Bäume, Hecken, Blumen und mehr vor dem Fenster in mehrfacher Hinsicht: Nicht nur können sie direktes Sonnenlicht abhalten und Schatten spenden, sie sorgen mit ihren Blättern auch für Verdunstung und kühlen damit ihre unmittelbare Umgebung deutlich ab. Vorgarten und üppige Balkon- oder Terrassenbepflanzung können also mehr als die Nachbarn beeindrucken und das Herz erfreuen – Technik und Strom brauchen Sie dafür gar nicht, nur genug Wasser zum Gießen.

 

Die Gunst der Stunde ist der mit Abstand günstigste Weg, nicht zu überhitzen – doch kaum einer denkt daran: lüften Sie üppig spät abends und früh morgens – sperrangelweit alles aufreißen für guten Luftstrom. Und verbarrikadieren Sie sich tagsüber: Fenster strikt zu, egal wie heiß es drinnen wird – denn draußen ist es nicht besser. Die Dunkelheit mag allzu Sonnenhungrigen aufs Gemüt schlagen, doch hier können Tageslichtlampen helfen. Wenn Sie tags halbwegs cool bleiben, genießen Sie den Sundowner abends umso mehr – schließlich scheint die Sonne im Sommer ja zum Glück bis in die Nacht hinein!

Corona-Apps für einen unbeschwerten Sommer

Endlich scheint die Pandemie zurückgeschlagen – die Inzidenzen sind im Sturzflug, Lockdown-Maßnahmen werden fast überall auf der Welt gelockert und das Leben, das wir einst kannten, kehrt nach einer quälend langen Pandemiephase zumindest teilweise zurück. Doch so ganz in der Vor-Corona-Normalität befinden wir uns noch nicht wieder – und das wird sicherlich auch noch einige Zeit so bleiben. Die Impfkampagne wird noch Monate brauchen, die indische Variante bereitet Sorgen und viele Freiheiten sind an den Nachweis von Testergebnissen oder Impfungen gebunden.
Wir zeigen, welche Apps Sie dafür auf dem Smartphone haben sollten.

 

Inzwischen ein Universaltalent: die Corona Warn-App

 

Viel Kritik musste die offizielle Corona-Warn-App schon einstecken. Doch einerseits haben Studien gezeigt, dass durch sie tatsächlich Infektionen vermieden werden konnten (wenn auch nicht so viele wie erhofft).
Andererseits hat die App inzwischen einige Tricks gelernt, die sie von Anfang an hätte beherrschen sollen: So können nun auch Schnelltest-Ergebnisse schnell und einfach hinterlegt werden, man kann in Restaurants, Geschäften, Museen etc. einchecken (um bei Infektionsfällen im Nachhinein benachrichtigt zu werden) und der digitale Impfausweis wird in der App hinterlegt.
Damit wird sie endlich zur wirklichen Allzweckwaffe, die zahlreiche andere Apps überflüssig macht. Sie gehört definitiv auf jedes Smartphone.

 

Gekommen, um zu bleiben (zumindest für 2021): die Luca-App

 

Sie ist der Liebling der Gastronomen: Das Prinzip des „Eincheckens“, das eine deutlich bessere Kontaktnachverfolgung in Restaurants, Freizeitparks, Museen etc. ermöglicht als die 2020 geführten „Unterschriftenlisten“, hat die Luca-App in Deutschland eingeführt – einfach und gekonnt.
In der Zwischenzeit ist die App unter Beschuss geraten, wegen Programmierfehlern ebenso wie wegen Datenschutz-Bedenken. Und nachdem die offizielle Corona-Warn-App (bei der der Chaos Computer Club keine Bedenken hat) das Einchecken nun ebenfalls beherrscht, stellt sich die Frage: Wer braucht noch Luca?
Die Fakten sprechen allerdings eine andere Sprache: Luca war so schnell und die Corona-Warn-App so spät mit dem Check-In, dass inzwischen wohl die Mehrheit der Gastronomen und Betreiber sonstiger Freizeiteinrichtungen bereits auf Luca gesetzt hat, zudem ganze Regionen und Bundesländer Luca-Lizenzen erworben haben. Wer also sicherstellen möchte, dass er überall einchecken kann (und damit ohne Probleme eingelassen wird), sollte Luca zusätzlich zur Corona-Warn-App auf dem Phone haben.

 

Super Idee mit einigen Unwägbarkeiten: Crowdless

 

Je mehr geöffnet wird und je toller das Wetter ist, desto mehr Menschen tummeln sich wieder auf engem Raum. Damit wächst die Sorge vor einem erneuten Corona-Jo-Jo-Effekt. Schließlich möchten Sie – auch, wenn Sie noch nicht geimpft sind – gesund durch den Sommer kommen. Wäre es da nicht toll, wenn es eine App gäbe, die einem hilft, allzu dicht gepackte Menschenmassen zu vermeiden, indem man seinen Einkauf, Museumsbesuch oder den Besuch am Baggersee schlau eintaktet?
Die gibt es. Sie heißt Crowdless und ist in der Theorie ziemlich schlau. Aus verschiedenen Quellen – von Google Maps bis zu Satellitendaten – werden in Echtzeit die Bewegungsmuster vieler Menschen ausgewertet und auf dieser Basis mit einem einfachen Ampelsystem angezeigt, wo gerade wie viel los ist.
In der Praxis hagelt es aber seit einiger Zeit schlechte Nutzerbewertungen für die App, da die Angaben wohl oft eher einer Lotterie gleichen. Treffsicherere Alternativen gibt es allerdings auch bisher nicht. Insofern kann der Versuch durchaus lohnen – wie richtig die App in Ihrer Region und für Ihre Lieblingsorte liegt, finden Sie ja schnell heraus.

 

Leider bisher nur als Website: sofort-impfen.de

 

Unerklärlicher Weise gibt es bisher kein gutes, „allgemeingültiges“ App-Angebot für die derzeit wichtigste Frage Vieler: „Wo und wann kann ich mich impfen lassen?“ Zig regionale Apps, die oft nur für eine einzige Stadt oder einen Kreis gelten, vermitteln Impftermine und verteilen überschüssige Impfdosen an Kurzentschlossene – doch wer ein paar Kilometer weiter wohnt, kann sie nicht nutzen.
Auch die Internetportale, die über die einzelnen Impfzentren hinweg freie Termine anzeigen sollen, beschränken sich auf einzelne Bundesländer. Die beste Abdeckung hat die Website impfterminübersicht.de, die ein 17-Jähriger in den Ferien auf eigene Faust programmiert hat. Sie hängt alle offiziellen und kommerziellen Angebote meilenweit ab. Doch dennoch ist auch sie derzeit noch auf 5 Bundesländer beschränkt und die zugehörige App ist aktuell nur für iOS verfügbar.
Theoretisch bundesweit will die Impf-Finder App der Zeitarbeitsfirma Randstad Termine vermitteln – doch die Bewertungen im App-Store sind extrem schlecht, es scheint in der Praxis nicht zu funktionieren. Ebenfalls bundesweit am Start ist das Portal sofort-impfen.de. Darüber sollen Ärzte überschüssige Impfdosen und kurzfristig freie Impftermine (z.B. wegen Absagen) melden, worauf passende Interessenten vor Ort benachrichtigt werden. Dieser „Impf-Tinder“, für den man sich online registrieren kann, klingt super, doch es gibt bisher kaum Erfahrungsberichte, ob das in der Praxis tatsächlich funktioniert. Auch läuft die Kommunikation sehr old-school per E-Mail. Eine App oder eine direkte Buchungsfunktion gibt es nicht.

Vor Ort für Sie da: ein Konzept mit Zukunft

Manchmal merkt man erst, was man hatte, wenn es plötzlich weg ist. So geht es auch mit dem Einzelhandel vor Ort in Corona-Zeiten: Der seit rund 5 Monaten beinahe ununterbrochene Dauer-Lockdown hat das persönliche Einkaufen in einem Ladengeschäft zu etwas Rarem gemacht, ja teilweise nur noch zur Erinnerung.

Alles jenseits der täglich benötigten Lebensmittel und Hygienewaren nur noch online einzukaufen zu können und vor Ort höchstens vorbestellte Ware abzuholen, zeigt vielen Menschen deutlich auf, was im Ladengeschäft selbstverständlich ist und derzeit umso schmerzhafter fehlt:

1.) Beratung von Profis: Für jeden Händler ist es – zusätzlich zu seinem Ehrverständnis, Kunden etwas Gutes zu bieten – das schlechteste Ergebnis, wenn der Kunde mit dem Produkt unzufrieden ist und es zurückgibt oder umtauscht. Deshalb versuchen auch online-Händler mit Beschreibungen und Bewertungen Kunden bei der Entscheidung zu helfen. Doch nur vor Ort haben Sie es mit echten Menschen zu tun, die individuell auf Sie eingehen können und für Ihren ganz spezifischen Bedarf das heraussuchen, was am Besten zu Ihren Ansprüchen passt. Und zwar sofort und nicht erst auf eine E-Mail- oder Forumsfrage hin. Zudem wollen teure Anschaffungen wohl überlegt sein – da frisst die stundenlange Recherche im Netz oft jeden Zeitvorteil wieder auf.

  1. Ansehen und Ausprobieren: Geräte live und in Farbe in der richtigen Größe anzusehen, ihr Material zu begutachten und sie auszuprobieren ist eben doch etwas ganz Anderes, als sich lediglich durch eine Bildergalerie oder Produktvideos zu klicken. Wie das Produkt auf Sie wirkt, ob es in Ihr Zuhause passt und ob Sie „damit warm werden“ entscheidet sich am Ende immer erst an diesem persönlichen Eindruck. Nicht zuletzt, da das „auf Verdacht Bestellen“ und Zurücksenden von online-erworbener Ware inzwischen ein echtes Umweltproblem geworden ist und auch die Kunden viel Zeit kostet.
  2. Montageservice: Manches geht auch online, doch nur bei Ihnen im Haus kommt die Waschmaschine an den Anschluss und kann das Mesh-Netzwerk in Betrieb genommen werden. Man kann sich aufwändig durch die langen Listen von Handwerksbetrieben telefonieren, den richtigen eventuell finden und auf einen teuren Termin warten. Oder man baut auf den technischen Service, den ein guter Fachhändler vor Ort anbietet – sofort und günstiger.
  3. Reparaturservice und Verwertung: Alle klagen über die Wegwerfgesellschaft. Doch nur vor Ort kann man sinnvoll etwas dagegen tun – ein seriöser Einzelhändler im Ladengeschäft sieht, in welchem Zustand Ihr Gerät ist und kennt sich auch technisch mit den Apparaten aus, die er verkauft. So können Sie reparieren lassen, was sich noch reparieren lässt und halten Ihre Ausrüstung länger am Leben. Und wenn Sie sich doch neu ausstatten möchten, nimmt Ihr ServicePartner auch Ihre Altgeräte in Zahlung und bereitet sie wieder für ein zweites Leben auf. Was gar nicht mehr zu retten ist – und natürlich auch sämtliche Verpackungen – nehmen Geschäfte vor Ort im Gegensatz zum Online-Handel kostenlos zurück, verwerten alles, was noch Nutzen bringen kann und entsorgt den Rest fachgerecht.

Bei aller Begeisterung für den Digitalisierungsschub den Deutschland unter Corona-Bedingungen in vielen Bereichen entfaltet, zeigt gerade der stationäre Einzelhandel, was sich eben alles nicht digitalisieren lässt. Wir setzen daher auch in diesen schwierigen Zeiten weiterhin auf unsere Geschäfte vor Ort und hoffen, Sie bald wieder in vollem Umfang ganz persönlich begrüßen zu dürfen.

Hilfe mit der Technik? Dafür haben Sie Ihren ServicePartner

Intelligente Heizungen, die die Temperatur erhöhen, wenn der Besitzer auf dem Heimweg ist, Gärten, die sich abhängig von der Wettervorhersage selbst bewässern, virtuelle Assistenten, mit denen man locker plauschen kann. Mitunter scheinen wir in einem Science Fiction Film zu leben.

 

So wunderbar (und manchmal auch wundersam) die Möglichkeiten sind, die uns die Elektronik heute bietet – so kompliziert ist es oft, noch durchzusteigen: Was ist ein Gadget, was brauche ich wirklich? Welches der vielen, oft konkurrierenden Systeme ist das Beste für mich? Wie nehme ich das zu Hause in Betrieb? Und was ist, wenn es dann nicht so funktioniert wie gewünscht?

 

Für all diese Fragen haben Sie Ihren ServicePartner vor Ort – auch in Corona-Zeiten. Im Ladengeschäft ist zwar häufig nur Click & Collect erlaubt, doch telefonisch und per Mail sind wir weiter für Sie da und auch Installations- oder Reparaturservices erhalten wir aufrecht.

 

Bauen Sie bei komplexer Technik auf gut ausgebildete, erfahrene Fachleute. Denn wir von ServicePartner

  • beraten Sie individuell und unentgeltlich, um Ihnen zu helfen, das passende Produkt bzw. System für Sie zu finden, in der passenden Variante. Dabei blicken wir auch auf mögliche Folgekosten – zum Beispiel Zubehör, das Sie benötigen, um alles so umzusetzen, wie es Ihnen vorschwebt. Damit Sie Ihre Kaufentscheidung mit gutem Gefühl treffen können.
  • installieren auf Wunsch und zu sehr fairem Kurs die Technik bei Ihnen zu Hause und sorgen dafür, dass alles perfekt funktioniert. Gerade bei komplexeren Systemen spart das sehr viel Zeit und Frustration.
  • warten und reparieren Ihre Technik, damit Sie lange Freude daran haben. Vom Software-Update bis zur Hardware-Reparatur stellen wir sicher, dass Sie aus jeder Anschaffung maximale Lebensdauer herausholen. Dazu können Sie jederzeit Ihr Gerät ins Geschäft bringen oder wir kommen zu Ihnen nach Hause. Dabei suchen wir eine optimale Balance aus Kosteneffizienz und Qualität, die zu Ihrem Fall passt.
  • nehmen Altgeräte zurück, wenn Sie sie nicht mehr nutzen wollen – sofern sie noch verwertbar sind, sogar gegen Inzahlungnahme. So machen wir Ihnen den Umstieg auf neue Lösungen leichter und sorgen dafür, dass Ihre „Technik von gestern“ noch weiter verwertet wird statt einfach nur entsorgt.

 

Geschäfte mögen noch eine Weile weitgehend geschlossen sein – von unseren Leistungen hingegen profitieren Sie dennoch uneingeschränkt. Suchen Sie gleich Ihren Ansprechpartner für sorgenfreien Technikgenuss unter: https://servicepartner.de/haendlersuche/

Erste Hilfe für Smartphone, Laptop und Co. – Tipps für zu Hause

Schnell ist es passiert: Das Wasserglas fällt um und der Inhalt ergießt sich aufs Smartphone. Der Hund verfängt sich im Notebook-Kabel und reißt das Gerät vom Tisch. Und auch Hitze oder Kälte können so manchen elektrischen Helfer schachmatt setzen. Wir zeigen Ihnen, was Sie sofort tun können, um Ihre Geräte so gut es geht zu retten. Oft verhindern Sie damit bereits Schäden. Wo das nicht ausreicht, helfen Ihnen unsere Techniker gerne weiter, um zu reparieren, statt ein eigentlich intaktes Gerät wegwerfen zu müssen.

Wasserschäden
Der häufigste Grund für das vorzeitige Ableben von Elektrogeräten: Sie gehen unfreiwillig auf Tauchgang. Ist das der Fall, müssen Sie zu allererst sofort eine externe Stromversorgung trennen – also: Netzkabel aus der Steckdose, bevor Sie sich dem Gerät auch nur nähern. Ist dieses dann noch am Laufen, sollten Sie es unmittelbar ausschalten. Als Nächstes sollten Sie den Device, so weit es irgend geht, in seine Einzelteile zerlegen und vorsichtig die Flüssigkeit auch aus den Nischen tupfen. Dann heißt es: ab in die Trockenkammer. In Einzelkomponenten zerlegt packen Sie das Gerät zusammen mit einer Menge Silikatgel oder hilfsweise Reis aus einer bisher nicht geöffneten Packung in eine große, möglichst luftdicht abschließbare Plastiktüte oder einen Koffer und lassen es für mehrere Tage an einem warmen, trockenen Ort. Wieder zusammengesetzt können Sie versuchen, Ihren Device wieder anzuschalten. Die sicherere Option ist jedoch, ihn nach den genannten „erste Hilfe“ Schritten zum Experten zu bringen, der ihn für Sie – soweit möglich – wieder in Betrieb nimmt.

Schlag- und Stutzschäden
„Auf einen Schlag“ erledigt sich leider nur selten ein Problem – aber häufiger ein Elektrogerät. Gerade sensiblere Geräte wie Smartphones, Laptops, Smart Speakers etc. vertragen Stürze aus höheren Höhen oder Treffer von z.B. herabstürzenden Einmachgläsern, Büchern und Ähnlichem nicht sonderlich gut. Im Fall der Fälle gehen Sie erst einmal vor wie bei einem Wasserschaden: Bevor Sie das Gerät berühren, trennen Sie es unbedingt vom Stromnetz. Dann entfernen Sie, soweit möglich, den Akku. Untersuchen Sie dann das Gerät in Ruhe auf Schäden, insbesondere am Display und Gehäuse. Während sich Displays beinahe immer tauschen lassen, sind Schäden am Gehäuse – vor allem an tragenden Strukturen und im Inneren – kritischer. Geräte, die Brüche im Inneren haben oder bei denen Teile des Innenlebens (wie z.B. Chips) sichtbar geworden sind, sollten Sie direkt zum Fachmann bringen. Ist das nicht der Fall, können Sie beim Smartphone oder Smart Speaker versuchen, den Device wieder in Betrieb zu nehmen. Bei Laptops hingegen sollte der erste Gedanke der Datensicherung gelten – zumindest, wenn Sie eine HDD-Festplatte haben und nicht Solid State. Dann nämlich könnte durch den Sturz die Festplatte beschädigt sein und bei einem normalen Boot-Vorgang weiter in Mitleidenschaft gezogen werden. Sofern Sie ein CD-Laufwerk haben, können Sie mit einer Disc eines Live-Betriebssystems wie Ubuntu versuchen, direkt von CD zu booten und die Daten zuallererst auf eine externe Festplatte zu kopieren. Erst danach sollten Sie den Rechner normal starten. Haben Sie kein Laufwerk oder funktioniert das nicht, hilft nur noch der Gang zum Experten.

Hitze- und Kälteschäden
Eine Gefahr, an die viele Menschen erst denken, wenn es zu spät ist, sind hohe oder niedrige Temperaturen. Kaum ein Elektrogerät ist für den Einsatz unter Eiseskälte oder siedender Hitze gemacht. Den Laptop über Nacht bei Frost im Auto vergessen? Die Digitalkamera beim Mittelmeer-Sommerurlaub den ganzen Tag im Auto gelassen? Das kann sich rächen. Die beste Lösung: es gar nicht erst passieren lassen, sondern Ihren Geräten extreme Temperaturen ersparen. Wenn es aber doch passiert ist: Sind die Geräte noch an, schalten Sie sie erst einmal aus. Sind sie aus, schalten Sie sie nicht gleich an. So oder so: Bringen Sie Ihr Device langsam wieder in normale Temperaturbereiche. Heißt also: Die überhitzte Kamera erstmal in den Schatten auf den Balkon und erst nach einigen Stunden in die klimatisierte Wohnung bringen – auf keinen Fall zum Abkühlen in den Kühlschrank oder Ähnliches! Ebenso gilt es für den tiefgefrorenen Laptop: Er gehört zunächst in den Keller oder die Abstellkammer, nach einigen Stunden ins Wohnzimmer – aber niemals (!) auf die Heizung oder vor den Heizlüfter. Fühlen sich die Geräte nicht mehr heißer oder kälter an als die Umgebung, gönnen Sie ihnen noch ein, zwei Stunden, bevor Sie sie anschalten. Meistens funktioniert dann alles Lebenswichtige wieder (wobei z.B. in LCD Displays durchaus Schäden bleiben können). Wenn nicht, hilft Ihnen Ihr Fachmann weiter bei der Reanimation.

Jetzt per Gesetz - ein längeres Leben für Ihre Geräte

Ein böses Wort verfolgt seit Jahren die Hersteller moderner Produkte vom Toaster übers Smartphone bis zum Auto: Geplante Obsoleszenz – also die Unterstellung, dass die Erzeugnisse so konstruiert würden, dass sie früher als nötig kaputt gehen. Während sich dieser Vorwurf hart an der Grenze zur Verschwörungstheorie bewegt – entsprechende Verdächtigungen werden häufig untersucht und fast nie bestätigt –, steht außer Frage, dass wir die meisten unserer Geräte nicht annähernd so lange nutzen, wie wir könnten.

Der Grund dafür sind nicht finstere Absichten, sondern die schnellen Innovationszyklen und die komplexen weltweiten Lieferketten: Wenn jedes Jahr ein neues Modell auf den Markt kommt und die Fertigung an verschiedenen Stationen rund um die Welt erfolgt, hapert es schnell an passenden Ersatzteilen, Reparaturanleitungen und aussagekräftigen Plänen.

Eine neue Verordnung der EU, die ab diesem Frühjahr auch in Deutschland Gesetz wird, setzt genau hier an. Die „EU-Ökodesign-Richtlinie“ verpflichtet die Hersteller vieler Elektrogeräte, auch über längere Zeit verlässliche Lieferketten für Ersatzteile zu sichern und Informationen, die zur Wartung und Reparatur wichtig sind, einfach bereitzustellen.

 

Energieverbrauchsrelevante-Produkte-Gesetz – ein wohlklingendes Wort für Verbraucher

 

Konkret bedeutet das: Mindestens 7 Jahre, nachdem die letzte verkaufte Version Ihres Geräts auf den Markt gekommen ist, müssen Sie noch problemlos über Hersteller oder Fachhandel alle wichtigen Ersatzteile bekommen – mit höchstens 3 Wochen Lieferzeit. Außerdem müssen Produktdatenblätter, Reparaturanleitungen und Pläne frei im Internet zur Verfügung gestellt werden.

Nicht zuletzt werden auch Anforderungen an die Reparaturfreundlichkeit von Produkten festgelegt – zum Beispiel könnte es dann abgestraft werden, Oberflächen zu verschweißen, wenn man sie auch schrauben könnte, wenn das Schweißen nicht entscheidende Vorteile z.B. bei der Sicherheit bietet.

Das Gesetz gilt zunächst u.a. für Kühl- und Gefrierschränke, Waschmaschinen und Trockner, Spülmaschinen, Fernseher, Monitore und Displays, Lampen, Netzteile und Elektromotoren. Weitere Geräte sollen folgen.

 

Ökologisch wie ökonomisch sinnvoll – und sympathisch „oldschool“

 

Das Ziel ist klar: Solange ein Gerät eigentlich noch funktioniert, soll man es auch weiter nutzen können. Denn selbst wenn z.B. eine ältere Waschmaschine nicht dieselbe Energieeffizienz erzielt wie ein brandneues Modell, ist es bis zu einer gewissen Grenze ökologisch wie wirtschaftlich sinnvoller, sie weiter zu nutzen und bei kleineren Schäden zu reparieren, als alle 4 Jahre ein neues Modell zu kaufen.

Damit fällt auch dem lokalen Fachhandel und Handwerkern vor Ort wieder ein Stellenwert zu, der in den letzten Jahren etwas unterging im allgemeinen E-Commerce-Hype: solche Maschinen tatsächlich zu verstehen und fachkundig mit möglichst wenig Aufwand am „Leben“ zu erhalten. Das tut man nämlich auch in den 2020er Jahren nicht per Mausklick, sondern immer noch mit dem Schraubenschlüssel in der Hand und Sachverstand im Kopf.

Wir begleiten Sie gerne durch das Leben Ihrer Elektrogeräte, in dem wir auch ältere Modelle gewissenhaft und ökonomisch reparieren. Auch schon lange, bevor es Gesetz wurde.

 

Und wir freuen uns auf Ihren nächsten Besuch in unserem Fachgeschäft vor Ort! Denn wir sind ganz in Ihrer Nähe! Ihr Service-Partner Team.

Neue EU-Energiesparlabel: Ab März 2021 wird es ernst – und transparenter!

Eine 1 soll als Note optimale Leistung ausdrücken: „So soll es sein, besser geht es kaum“. Deswegen wird auch im Zeugnis keine 1+ oder gar 1+++ vergeben. Und deshalb kann auch nicht Jede/r eine 1 bekommen. Es sei denn, wir würden plötzlich in einer Gesellschaft von Einsteins leben.

Bei Energiesparlabels für Haushaltsgeräte war das jedoch lange Zeit anders: Nachdem das bestehende System über Jahre hinweg immer nur nach oben erweitert wurde, gibt es längst A+++, während ein A-Gerät oft nicht einmal mehr Mittelmaß ist. Das Ergebnis: Keiner blickt mehr durch, womit das Label seinen Zweck verfehlt.

Ab März ändert sich das: Ein neues EU-Effizienzlabel bringt wieder mehr Klarheit in die Bewertung. Damit werden die Karten für viele Haushaltsgeräte neu gemischt.

Wir verraten Ihnen, was sich ändert, was gleichbleibt und wie die Energielabel für jede Geräteklasse im Detail aussehen.

So funktioniert das neue Energiesparlabel

Die neue Kennzeichnung führt 7 Kategorien ein, von A bis G. Ein Gerät kann dabei nur genau einer Kategorie zugeordnet sein – kein AB, B++, etc., sondern eben A oder B.

Wichtig: Auch wenn Ihr heutiges A+++-Gerät nach der Umstellung nur noch Klasse C erreicht, verbraucht es nicht unbedingt „zu viel“ und muss nicht zwangsläufig gleich ersetzt werden. Da sich die Berechnungen der Klassen geändert haben, lassen sich die Klassifizierungen nicht miteinander vergleichen. Jedes Gerät wird einzeln nach höheren, festgelegten Standardparametern der EU neu bewertet, weshalb ein heutiges A+++-Gerät in der neuen Bewertung auch in die Energieeffizienzklasse B oder C eingeordnet werden kann. Zur Einführung der neuen Energielabel wird die Effizienzklasse A wahrscheinlich freigehalten beziehungsweise nur in Ausnahmefällen belegt, da diese Klasse Anforderungen erfüllen muss, welche derzeitige Geräte kaum erreichen.

Neu ist der QR-Code, welcher in der rechten oberen Ecke zu sehen sein wird. Über diesen Code können Sie mit dem Smartphone zusätzliche Informationen zu dem Gerät aus der „EU Product Registration database for Energy Labelling“, kurz EPREL, abrufen. Die Produktdatenbank dient einerseits einer besseren Marktüberwachung, soll aber auch Verbrauchern einen leichteren Zugang zu Informationen bieten.

Man kann also nicht einfach auf Basis der Verbrauchsangaben bisheriger Label umrechnen, wie ein Gerät in der neuen Norm abschneidet – ähnlich wie bei den neuen Verbrauchsberechnungen für Autos. Dafür wird aber angegeben, auf welche Basis sich die Berechnung stützt – und diese ist immer gleich. Bei Waschmaschinen z.B. 100 Waschgänge im Jahr. Damit kann man seinen eigenen erwartbaren Verbrauch leicht hochrechnen. Für besondere Energiesparmodi muss zudem jetzt angegeben werden, wie lange diese Programme brauchen.

Vorsicht, Uneinheitlichkeit

So gut die Absicht und die Idee des neuen Labels sind, wird doch die Umsetzung über einige Jahre für Stirnrunzeln sorgen. Denn es werden nicht auf einen Schlag alle Geräte an der neuen Norm gemessen:

Während sie für Kühl-/Gefrierschränke, Waschmaschinen, Spülmaschinen, Fernseher und Monitore schon ab März und für Lampen ab September gilt, werden Trockner, Backöfen, Staubsauger und weitere Haushaltsgeräte erst ab 2024 umgestellt, Heizungen tragen sogar noch bis 2026 die alten Label.

Damit bleibt für die immerhin bis zu 5-jährige Übergangszeit nur die Devise: nicht nur prüfen, was auf dem Label steht, sondern auch, um was für ein Label es sich handelt – das alte, auf dem „ENERG“ steht, oder das neue, auf dem hinter dem G ein Blitz zu sehen ist.

Gerne helfen unsere Experten Ihnen, den Überblick zu behalten und ein Gerät zu finden, das höchstmögliche Effizienz mit Ihrem Funktionsbedarf und Kostenrahmen übereinbringt.